Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

§ 1 – Anwendungsbereich der AGB
a) Die AGB regeln die Geschäftsbeziehungen zwischen dem Heilpraktiker für Psychotherapie Dirk Dellmann (im Folgenden HP Psychotherapie) und dem Klienten/Patienten als Behandlungs- bzw. Beratungsvertrag im Sinne der §§ 611 ff BGB.


b) Der Behandlungs bzw. Beratungsvertrag kommt zustande, wenn der Klient das generelle Angebot des HP Psychotherapie annimmt und sich zum Zwecke der Beratung, Diagnose und Therapie an diesen wendet. Dabei ist es unerheblich, ob eine Präsenzbehandlung in der Praxis oder eine Onlineberatung angestrebt wird.

c) Der HP Psychotherapie ist berechtigt, einen Behandlungsvertrag abzulehnen, insbesondere wenn ein erforderliches Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann oder es um Beschwerden geht, die den HP Psychotherapie aufgrund seiner Spezialisierung nicht behandeln kann oder darf. In diesem Falle bleibt der Honoraranspruch des HP Psychotherapie für die bis zur Ablehnung entstandenen Leistungen, einschließlich Beratung, erhalten.


§ 2 – Inhalt und Zweck des Behandlungs- bzw. Beratungsvertrages
Der HP Psychotherapie erbringt seine Dienste gegenüber dem Klienten/Patienten in der Form, dass er seine Kenntnisse und Fähigkeiten zur Beratung, Diagnose und Therapie beim Klienten/Patienten anwendet. Dabei können außer den wissenschaftlich anerkannten auch solche psychotherapeutischen Verfahren Anwendung finden, denen eine schulmedizinische Anerkennung fehlt und die den Regeln der Alternativmedizin folgen.


§ 3 – Mitwirkung des Klienten
Der Klient/Patient ist verpflichtet, die für die Anamnese und Diagnose erforderlichen Auskünfte wahrheitsgemäß und lückenlos zu erteilen, anderenfalls ist der HP Psychotherapie berechtigt, die Behandlung abzubrechen. Die Auskunftspflicht umfasst auch die gegenwärtige Postanschrift und eine gültige E-Mail-Adresse.


§ 4 – Honorierung des Heilpraktikers
a) Das Honorar berechnet sich nach dem jeweiligen Zeitaufwand der Behandlung/Beratung. Vereinbart wird eine Vergütung in Höhe von –75,00 €- je 60 Minuten und –40,00 €- je 30 Minuten. Das unverbindliche Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH) findet keine Anwendung. Das Honorar ist unmittelbar nach jeder Sitzung in bar oder im Falle einer durchgeführten Onlineberatung gegen Rechnung (Online-Rechnung) zu entrichten.

b) Die Online-Rechnung ist sofort fällig. Eine Rechnung enthält keinerlei Aussagen über die Art oder den Umfang einer Erkrankung.

c) Die Rechnungsstellung für die Onlineberatung erfolgt über PayPal (Online-Rechnung). Deshalb ist es sinnvoll, wenn der Klient/Patient ein PayPal-Konto besitzt. Außerdem ist es erforderlich, dass der Klient/Patient eine gültige E-Mail-Adresse, über die die Online-Rechnung zugestellt werden kann, besitzt.

d) Atteste und Stellungnahmen sind kostenpflichtig.

e) Wird ein vereinbarter Termin seitens des Klienten/Patienten nicht 24 Stunden vor dem Termin abgesagt, wird von dem HP Psychotherapie ein Ausfallhonorar in Rechnung gestellt. Diese entspricht 50% des vereinbarten Honorarsatzes. Dabei ist es vollkommen unerheblich, ob es sich um einen Präsenztermin in der Praxis oder um einen vereinbarten Termin zu einer Onlineberatung handelt.


§ 5 – Honorarerstattung durch Dritte
a) In der Regel werden die anfallenden Kosten nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Entsprechende Sonderregelungen sind von dem Klienten/Patienten mit seiner Krankenversicherung selbst zu klären. Bis zu einer eindeutigen Klärung bleibt § 4 davon unberührt.

b) Eine Kostenübernahme von privaten Krankenversicherungen oder Zusatztarifen zur Krankenversicherung ist vom Klienten/Patienten im Vorfeld zu klären. Bis zu einer eindeutigen Zusage des Versicherers bleibt § 4 davon unberührt.


§ 6 – Vertraulichkeit der Behandlung
Der HP Psychotherapie behandelt die Daten des Klienten/Patienten absolut vertraulich und erteilt Auskünfte bezüglich der Diagnose, der Beratungen und der Therapie sowie deren Begleitumstände und den persönlichen Verhältnissen des Klienten/Patienten nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des Klienten/Patienten.


§ 7 – Rechtliche Hinweise
a) Heilpraktiker für Psychotherapie dürfen weder verschreibungspflichtige Medikamente
verordnen noch Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellen.

b) Die behandlungs- und beratungsrelevanten persönlichen Angaben und medizinischen Befunde des Klienten/Patienten werden in einer Kartei erhoben und gespeichert.

c) Der Patient wird darauf hingewiesen, dass die Behandlung eine ärztliche
Therapie nicht vollständig ersetzen kann. Sofern ärztlicher Rat erforderlich ist, wird der
HP Psychotherapie dies dem Klienten/Patienten unverzüglich mitteilen.

d) Der Patient wurde darüber aufgeklärt, dass Psychotherapie keine körperliche
Untersuchung und Behandlung durch einen Arzt ersetzt. Bei diesbezüglichen Beschwerden
ist der Patient aufgefordert, sich in die Behandlung eines Arztes zu begeben.


§ 8 – Weitere Bestimmungen im Rahmen einer Online-Behandlung bzw. –Beratung
a) Klienten, die nicht in der Lage sind, sich zu Beginn eines Beratungsprozesses persönlich in der Praxis vorzustellen, um die notwendige Diagnostik durchzuführen, können die Dienste des HP Psychotherapie im Rahmen einer Onlineberatung nur als psychologische Beratung und nicht als Psychotherapie in Anspruch nehmen. Hat der HP Psychotherapie während eines Beratungsprozesses den Verdacht auf eine psychiatrische Erkrankung, wird er den Klienten bitten, sich um eine Präsenzbehandlung zu bemühen.

b) Patienten, die am notwendigen Diagnoseprozedere in der Praxis teilgenommen haben, können eine Online-Beratung auch als Psychotherapie in Anspruch nehmen. Darüber wird in der Praxis ein gesonderter Behandlungsvertrag geschlossen.

c) Nimmt der Klient allein die Online-Beratung in Anspruch, sind die AGB zugleich Grundlage für das Zustandekommen eines Beratungsvertrages. Der Beratungsvertrag tritt damit in Kraft, dass der Klient bei Kontaktaufnahme über das Kontaktformular mit der Bitte um Terminvereinbarung erklärt, die AGB gelesen und akzeptiert zu haben und der HP Psychotherapie daraufhin einen Termin an den Klienten vergibt. In diesem Falle gibt es keine Nebenabsprachen. Diese Bestimmung hebelt die Bestimmungen des § 1b nicht aus, sondern konkretisiert das Vorgehen, wenn allein eine Online-Beratung angestrebt wird.

d) Für den Fall einer Online-Beratung erklärt der Klient/Patient, dass er die dafür notwendigen technischen Voraussetzungen besitzt. Dies sind insbesondere ein Internetzugang sowie ein internetfähiges Endgerät, das Sprache und Bild übermitteln kann.


§ 9 – Meinungsverschiedenheiten
Meinungsverschiedenheiten aus dem Behandlungsvertrag und den AGB sollten gütlich beigelegt werden. Eine vertrauensvolle Basis ist für die psychotherapeutische Arbeit unerlässlich. Zweifel hierüber sollten offen angesprochen werden und im gegenseitigen Einvernehmen geklärt werden.


§ 10 – Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen des Behandlungsvertrages oder der AGB ungültig oder nichtig sein oder werden, wird damit die Wirksamkeit des Behandlungsvertrages oder AGB insgesamt nicht berührt. Die ungültige Bestimmung sollte durch eine ersetzt werden, die dem Sinn nach der ungültigen Bestimmung entspricht.